Mittwoch, 30. Juli 2008

Abenteuer "Mashrutka"

Das öffentliche Verkehrsmittel hier ist die Mashrutka. Dieser Minibus verkehrt im gesamten Land und ist eine Art Sammeltaxi. Das Beste: man stellt sich irgendwo an die Straße und wenn die Mashrutka naht, macht man eine Winkbewegung mit der Hand am ausgestreckten Arm und die Mashrutka stoppt. Zumindest wenn sie nicht voll besetzt ist. Wir hatten auch schon das Erlebnis, eine Stunde an der Straße zu stehen während die vollen Mashrutkas an uns vorbei fuhren, bis wir uns dann entschieden, per Anhalter zu fahren. Der Mann, der uns mitnahm war sehr nett, aber nachdem er unsere Taschen in seinen Kofferraum getan hatte, ging die Kofferraumklappe nicht mehr zu. So musste er improvisieren, band die Klappe mit Strick zu, der sich jedoch während der Fahrt immer wieder löste sodass wir immer wieder anhalten mussten. Zurück zur Mashrutka: sobald man aussteigen möchte, was man auch hier wieder überall tun kann, ruft man einfach „Stop“, oder „sdek“ wie es auf georgisch heißt, und die Mashrutka stoppt. Superpraktisch! Kein Rennen zum Bus oder „Mist, schon wieder den Bus verpasst, was nun?“ (Ja, an diese Zeiten kann ich mich gut aus meiner Schulzeit erinnern, wenn ich morgens um 6.55 Uhr den Bus nach Lommatzsch vom Hügel aus wegfahren sah…).

Mashrutkas

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Georgien - Georgia (July - October 2008)

Seit einigen Tagen bin ich nun in Georgien, in Batumi, direkt am Schwarzen Meer. Hier werde ich gemeinsam mit meiner französischen Projektpartnerin Claire in einer Tourismusorganisation arbeiten. Dieses Projekt findet im Rahmen von GLEN statt (die deutsche Ausführungsorganisation ist ASA) und wird u.a. vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.

Wo ist Georgien?

Wo ist Georgien?